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CheckoutApril 2026 · 10 MIN

Checkout Extensibility nach Sunset — Migration ohne CVR-Verlust.

Migrations-Playbook für Brands mit Custom-Checkouts. Welche Apps wir ersetzt haben und welche Functions wir selbst gebaut haben.

Mit dem Sunset von checkout.liquid stehen viele Shopify-Plus-Brands vor einer erzwungenen Migration. Die gute Nachricht: Checkout Extensibility ist in fast allen Fällen besser. Die schlechte: Die Migration ist nicht trivial, wenn Sie Custom-Logik im Checkout hatten.

Wir haben in den letzten zwölf Monaten 14 Checkout-Migrationen durchgeführt. In keinem Fall gab es einen messbaren CVR-Verlust — aber nur, weil wir ein klares Playbook hatten.

Schritt 1: Inventar. Dokumentieren Sie jede Anpassung im bestehenden Checkout — Custom-Fields, Upsells, Delivery-Promises, Trust-Badges, Payment-Gating. Priorisieren Sie nach CVR-Impact.

Schritt 2: App-Audit. Viele Checkout-Apps haben inzwischen Extensibility-kompatible Versionen. Für drei häufige Use-Cases (Gift-Wrapping, Delivery-Date-Picker, Post-Purchase-Upsell) mussten wir eigene Checkout-UI-Extensions bauen.

Schritt 3: A/B-Testing. Wir schalten den neuen Checkout nie blind live. Shopify erlaubt Checkout-Splitting — 50/50 über zwei Wochen gibt statistische Sicherheit. In 12 von 14 Fällen performte der neue Checkout besser (kürzere Load-Time, weniger Formularfelder).

Das Wichtigste: Planen Sie die Migration als Projekt, nicht als Ticket. Zwei bis vier Wochen Vorlauf, dediziertes QA, klare Rollback-Strategie.