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B2BMärz 2026 · 12 MIN

B2B auf Shopify Plus — wie weit der Standard reicht.

Company-Locations, Catalogs, Net-Terms, PO-Numbers. Was nativ funktioniert und wo wir um Functions und Metafields nicht herumkommen.

Shopify Plus hat B2B-Features seit 2023 massiv ausgebaut. Company-Accounts, Catalogs mit kundenspezifischen Preisen, Payment Terms, Draft Orders — das Fundament steht. Aber reicht es für den DACH-Mittelstand?

In fünf B2B-Implementierungen haben wir die Grenzen systematisch kartiert. Company-Locations funktionieren gut für Multi-Standort-Kunden mit unterschiedlichen Lieferadressen und Bestellberechtigungen. Catalogs mit Preis-Staffeln decken 80 % der Anforderungen ab.

Wo es eng wird: PO-Nummern als Pflichtfeld im Checkout, komplexe Freigabe-Workflows (Besteller → Abteilungsleiter → Einkauf), und ERP-Sync von kundenspezifischen Konditionen. Hier sind Metafields und Functions unumgänglich.

Net-Terms (Zahlung auf Rechnung) funktionieren nativ — aber nur mit Shopifys eigenem Payment-Provider. Für Schweizer Brands, die mit lokalen Fakturierungs-Diensten (Bexio, Abacus) arbeiten, braucht es Custom-Integrationen.

Unser Take: Shopify Plus B2B ist production-ready für Brands mit bis zu 500 B2B-Kunden und standardisierten Konditionen. Darüber wird es mit jeder Sonderregel komplexer — aber immer noch effizienter als eine separate B2B-Plattform zu betreiben.